Marken- und Design-Workshops: Mehr Sicherheit im Umgang mit der eigenen Marke

Die Marke ist entwickelt. Das Corporate Design steht. Doch wer sorgt im Alltag dafür, dass beides auch richtig angewendet wird?

In vielen Unternehmen liegt die Verantwortung für den Außenauftritt bei Mitarbeitenden aus Marketing, Kommunikation, Vertrieb oder Geschäftsführung. Sie erstellen Präsentationen, Social-Media-Posts, Anzeigen, Newsletter oder pflegen die Website – und treffen dabei täglich gestalterische Entscheidungen.

Dafür muss man kein Designer sein, aber man sollte wissen, woran gutes und markengerechtes Design zu erkennen ist. Genau hier setzen Marken- und Design-Workshops an.

Wenn der Markenauftritt nach außen uneinheitlich wird

Eine Marke entsteht nicht nur in einem Logo oder einem Corporate-Design-Manual. Sie zeigt sich überall dort, wo ein Unternehmen sichtbar wird: auf der Website, in Social Media, in Präsentationen, auf Messen, in Broschüren, Anzeigen oder digitalen Anwendungen.

Mit der Zeit entstehen dabei oft kleine Abweichungen. Eine andere Schrift wird verwendet. Farben werden leicht verändert. Bilder passen nicht mehr zur bisherigen Bildsprache. Abstände stimmen nicht. Eine Präsentation sieht anders aus als die Website. Social-Media-Grafiken werden zwar regelmäßig erstellt, wirken aber nicht wie ein Teil der Marke.

Einzelne Veränderungen mögen unproblematisch erscheinen. In ihrer Summe können sie jedoch dazu führen, dass ein Markenauftritt an Wiedererkennbarkeit und Professionalität verliert. Das Problem ist dabei häufig nicht fehlendes Engagement. Es fehlt schlicht das Wissen, welche gestalterischen Entscheidungen relevant sind – und warum.

 

Design verstehen, statt nur Gestaltungsvorgaben abzuarbeiten

Ein Corporate Design kann Regeln festlegen. Es kann definieren, welche Farben, Schriften und Gestaltungselemente verwendet werden sollen.

Aber ein Styleguide beantwortet nicht immer die Fragen, die im Arbeitsalltag tatsächlich entstehen:

  • Warum funktioniert diese Gestaltung besser als eine andere?
  • Wann wirkt eine Anwendung noch markengerecht – und wann nicht mehr?
  • Welche Schriftgröße ist für diese Anwendung sinnvoll?
  • Welche Bilder passen zur Marke?
  • Warum wirkt eine Präsentation trotz korrekter Farben nicht professionell?
  • Was sollte bei einer Social-Media-Grafik beachtet werden?
  • Welche Änderungen sind wirklich notwendig und welche können warten?
  • Wann lässt sich eine Gestaltung intern lösen – und wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll?

Wer die Prinzipien hinter dem Design versteht, kann solche Fragen zunehmend selbst beantworten.

Und genau darum geht es in einem guten Marken- und Design-Workshop.

 

MockUp Webseite georg-witte.de

Markenentwicklung endet nicht mit dem fertigen Design

Markenentwicklung wird häufig als Prozess verstanden, der mit Strategie, Positionierung und Gestaltung zu einem fertigen Markenauftritt führt. In der Praxis beginnt danach jedoch eine mindestens ebenso wichtige Phase: die konsequente Anwendung der Marke.

Denn eine Marke muss im Unternehmen gelebt und gestaltet werden – jeden Tag und in vielen unterschiedlichen Situationen. Das bedeutet nicht, dass alle Mitarbeitenden zu Designern werden müssen. Es bedeutet vielmehr, dass diejenigen, die mit der Marke arbeiten, ein grundlegendes Verständnis für Gestaltung entwickeln.

Sie sollten einschätzen können, ob eine Anwendung funktioniert, wo sie vom bestehenden Design abweicht und welche Anpassungen sinnvoll sind. So wird aus einem Corporate Design ein Werkzeug, das im Unternehmen tatsächlich genutzt werden kann.

 

Was passiert in einem Marken- und Design-Workshop?

Ein Marken- und Design-Workshop ist deshalb keine klassische Designschulung von der Stange. Im Mittelpunkt steht immer die konkrete Marke und der tatsächliche Arbeitsalltag des Unternehmens. Je nach Fragestellung kann beispielsweise gemeinsam betrachtet werden:

 

1. Der aktuelle Markenauftritt

Wie präsentiert sich das Unternehmen heute? Website, Social Media, Präsentationen, Printmaterialien oder andere Anwendungen können gemeinsam betrachtet und analysiert werden. Dabei geht es nicht darum, Gestaltung einfach als „schön“ oder „nicht schön“ zu bewerten. Viel wichtiger ist die Frage: Unterstützt die Gestaltung die Marke – und ist sie konsequent umgesetzt?

 

2. Die Grundlagen von Gestaltung

Typografie, Farbe, Bildsprache, Layout, Hierarchie, Proportionen und Weißraum wirken nicht zufällig. Im Workshop werden diese Prinzipien verständlich erklärt und direkt auf die eigene Marke übertragen. So wird nachvollziehbar, warum eine Gestaltung funktioniert – oder warum sie eben nicht funktioniert.

 

3. Der sichere Umgang mit dem Corporate Design

Welche Elemente der Marke sind besonders wichtig? Was sollte unbedingt konsistent bleiben? Wo gibt es Spielraum? Und wie kann das bestehende Design auch auf neue Anwendungen übertragen werden, die bei der Entwicklung vielleicht noch gar nicht vorgesehen waren? Gerade hier entstehen im Arbeitsalltag häufig Unsicherheiten.

 

4. Konkrete Beispiele aus dem Unternehmen

Theorie allein hilft wenig. Deshalb kann mit echten Materialien des Unternehmens gearbeitet werden: mit bestehenden Social-Media-Posts, Präsentationen, Webseiten, Anzeigen, Broschüren oder anderen Anwendungen. Anhand konkreter Beispiele lässt sich viel leichter erkennen, was funktioniert und wo Optimierungspotenzial besteht.

 

5. Empfehlungen für die nächsten Schritte

Nicht jede Abweichung muss sofort korrigiert werden. Gemeinsam lässt sich priorisieren: Was sollte kurzfristig verändert werden? Was kann später optimiert werden? Wo braucht es eine grundsätzliche Überarbeitung? Und welche Themen können intern gelöst werden?So entsteht aus der Analyse ein konkreter Fahrplan für den weiteren Umgang mit der Marke.

 

Smartphone mit Webseite urban-design.de geöffnet

Ein Workshop bedeutet: Bestehendes verstehen und gezielt weiterentwickeln

Ein wichtiger Punkt: Im Marken- und Design-Workshop wird der Ist-Stand gemeinsam analysiert und daraus nächste Schritte abgeleitet. Es geht nicht darum, ein Logo zu verändern, neue Farben zu definieren oder das komplette Corporate Design neu aufzubauen. Manchmal ist genau das Gegenteil sinnvoll.

Vielleicht funktioniert die bestehende Marke sehr gut – nur ihre Anwendung ist uneinheitlich. Vielleicht braucht es keine neue Gestaltung, sondern ein besseres Verständnis für die vorhandene. Oder es zeigt sich, dass einzelne Bereiche tatsächlich weiterentwickelt werden sollten.

Der Workshop schafft die Grundlage, um solche Entscheidungen fundierter treffen zu können.

 

Besonders sinnvoll für Marketing- und Kommunikationsteams

Das Angebot richtet sich deshalb vor allem an Unternehmen, in denen Mitarbeitende selbst für den Außenauftritt verantwortlich sind. Zum Beispiel an:

  • Marketingverantwortliche
  • Kommunikationsteams
  • Social-Media-Verantwortliche
  • Mitarbeitende, die Präsentationen und Kommunikationsmaterialien erstellen
  • kleinere Unternehmen, in denen die Geschäftsführung selbst über die Marke entscheidet
  • Teams, die ihr Corporate Design selbstständig anwenden
  • Unternehmen, die nach einer Markenentwicklung oder einem Relaunch mehr Sicherheit bei der Umsetzung möchten

Dabei geht es nicht darum, vorhandenes Wissen zu ersetzen. Im Gegenteil: Die Erfahrung aus dem Unternehmen ist ein wichtiger Bestandteil des Workshops. Das Designwissen ergänzt dieses Know-how und schafft eine gemeinsame Grundlage für bessere gestalterische Entscheidungen.

 

Wissenstransfer statt Design von außen

Genau darin liegt für mich der besondere Wert eines Design-Workshops. Ich komme nicht ins Unternehmen, um anschließend jede Präsentation, jeden Instagram-Post und jede Broschüre selbst zu gestalten. Ich gebe Wissen weiter.

Ich zeige, wie Gestaltung funktioniert, worauf es bei der eigenen Marke ankommt und wie sich Designentscheidungen besser beurteilen lassen. Das schafft langfristig mehr Sicherheit im Unternehmen – und kann gleichzeitig dafür sorgen, dass externe Designleistungen gezielter eingesetzt werden.

Denn wer selbst besser beurteilen kann, wo die eigene Marke steht und was sie braucht, kann auch professionelle Unterstützung präziser beauftragen.

 

Markenentwicklung wird dann erfolgreich, wenn sie im Alltag funktioniert

Eine Marke kann strategisch gut entwickelt und visuell hochwertig gestaltet sein. Ihre Wirkung entsteht aber erst durch die vielen einzelnen Kontaktpunkte, an denen Menschen ihr begegnen.

Deshalb gehört zur Markenentwicklung nicht nur die Frage: „Wie soll unsere Marke aussehen?“ Sondern auch: „Wie können wir sicherstellen, dass sie im Unternehmen richtig angewendet und weiterentwickelt wird?“

Marken- und Design-Workshops schaffen genau dafür eine praktische Grundlage. Sie vermitteln kein abstraktes Designwissen, sondern machen die eigene Marke verständlicher, anwendbarer und im Alltag leichter zu beurteilen.

 

MockUp Webseite georg-witte.de

Lust auf mehr Sicherheit im Umgang mit deiner Marke?

Wenn dein Team die eigene Marke selbst betreut, aber bei Gestaltung, Anwendungen oder der Weiterentwicklung immer wieder Fragen entstehen, kann ein individueller Marken- und Design-Workshop der richtige nächste Schritt sein.

Wir schauen uns eure konkrete Marke, eure bestehenden Anwendungen und eure Herausforderungen an und entwickeln daraus einen Workshop, der zu eurem Unternehmen passt.

Kein Workshop von der Stange. Sondern Wissen, Empfehlungen und konkrete Impulse, die im Arbeitsalltag wirklich weiterhelfen. Du möchtest mehr über Marken- und Design-Workshops erfahren? → Kontaktiere mich gern.

Oder du möchtest zunächst wissen, wie stark dein Markenauftritt heute tatsächlich ist?

Dann starte mit dem → Marken-Design-Check und verschaffe dir einen ersten Überblick über deine Marke.